Ausschreibung Advent-mosaik 2018

24 Tage | 24 Türchen | 24 Autor*innen | 24 mal Literatur.
Dein perfekter Weg durch die Vorweihnachtszeit.

Heuer schon wieder keine Schokolade. Dafür zum siebten Mal gute Literatur, quer durch. Jeden Tag darfst du auf advent.mosaikzeitschrift.at ein neues „Türchen“ aufmachen, Punsch dazu trinken und Schokolade dazu essen.

Damit das funktioniert, brauchen wir aber auch Türchen-Material. Schick uns deine Texte aller Art:

schreib@mosaikzeitschrift.at | Einsendeschluss: 17. November 2018

Inspiration dafür kannst du dir z.B. bei den freiTEXTen, den freiVERSen oder beim letztjährigen Advent-mosaik holen.

Wir freuen uns auf deine Texte!


Habt ihr uns vermisst?

Der Scroll-free August ist vorbei und damit ein Monat ohne Social Media-Beiträge, Likes etc. des mosaik. Wir haben uns ein paar Gedanken gemacht, wie es uns damit gegangen ist.

Ok, ehrlicherweise: So ganz ohne Social Media gings dann doch nicht. Wir haben jeweils drei Mal auf Facebook und Instagram vorbeigeschaut, um unseren Account und etwaige Messages zu kontrollieren. Eine Nachricht haben wir beantwortet bzw. auf eine Mail-Konversation umgeleitet. Und Josef, unser Social Media-Beauftragter, ist beruflich noch in anderer Form verpflichtet, hin und wieder mal vorbeizuschauen…

Und ja, man könnte statistische Abweichungen bei den Zugriffszahlen auf die Homepage feststellen, andererseits befinden wir uns immer noch in der Schwankungsbreite und nicht besorgniserregend schlechter als andere August-Werte. Wir haben aber auch nur einen Freitext und einen freiVERS in diesem Zeitraum veröffentlicht – hauptsächlich, weil wir die Auswirkungen der Breitenwirkung nicht kannten und niemandem „schlechtere“ Voraussetzungen bieten wollten. Allerdings stellte sich raus: Der freiTEXT von Anna Sophia Merwald und der freiVERS von Niklas Cron sind bei den Zugriffszahlen sogar unter den 50 besten – bei den vielen hunderten veröffentlichten Texten für neue Veröffentlichungen wirklich beachtenswert.

Und wie ging es uns selber jetzt damit?

Die Gefühle bei neu eintreffenden Benachrichtigungen („X gefällt dein Foto“, „Y hat deinen Beitrag kommentiert“ etc.) wandeln sich mit der Zeit: Ist man am Anfang noch, aus der Gewohnheit heraus, versucht, jeder  Interessensbekundung nachzugehen, wandelt es sich immer mehr in Richtung Ignorieren und damit einhergehend einer gewissen Befreiung.

Wie geht es jetzt weiter?

Wir werden wieder unsere Social Media-Kanäle benutzen, hoffentlich etwas bewusster als zuvor, werden weiterhin versuchen, uns in gewisser Weise davon unabhängig zu positionieren und trotzdem den Kontakt mit euch zu halten. Diese Form der Abstinenz können wir nur weiterempfehlen – allein schon um sich des eigenen Verhaltens und der ausgelösten Gefühle bewusst zu werden. Bei Gelegenheit werden wir das auch sicher wiederholen…


Scroll-free August

Eine britische Gesundheitsorganisation rief den „Scroll-free September“ ins Leben: Einen Monat lang soll auf Social Media verzichtet werden. Die dadurch „gewonnene“ Zeit könne man für Dinge nutzen, für die man anscheinend keine Zeit (mehr) hat(te). 

 

Für alle, die nicht „Cold Turkey“ gehen wollen, bietet die Royal Society for Public Health unterschiedlichste Strategien für einen partiellen Verzicht auf Social Media und das Smartphone: RSPH.org.uk

Wir haben uns diese Initiative zum Anlass genommen und werden im August auf Social Media verzichten. Schon lange gibt es bei uns im Team in unterschiedlichen Intensitäten und mit unterschiedlichen Schwerpunkten immer wieder Diskussionen über den Einsatz von Social Media. Wir stehen der Rolle, die Soziale Medien in unserem Leben spielen und die Vorgangsweise der dahinterstehenden Unternehmen (nicht nur aber insbesondere auch im Hinblick auf Datenschutz) durchaus kritisch gegenüber, wenngleich wir die Vorzüge oft nicht leugnen können.

Darum wird es im August keine Inhalte auf den Social Media-Kanälen des mosaik geben. Keine Posts auf Facebook, keine Bilder auf Instagram oder Flickr, keine neuen Uploads auf Issuu oder Youtube, keine Aussendungen via WhatsApp. Und voraussichtlich auch keine Interaktion – keine Likes, keine Shares, keine beantworteten Anfragen.

Wir werden privat unterschiedliche Strategien des Scroll-free September bereits im August anwenden (oder anwenden versuchen) und diese nach Möglichkeit auch auf das mosaik umlegen. Das bedeutet aber nicht, dass wir uns von der Welt abschließen und eremitisch leben werden. Wir sind weiterhin erreichbar. Per Mail zum Beispiel. Eure Einsendungen erreichen uns, eure Fragen werden beantwortet werden.

Gleichzeitig erlaubt uns diese Initiative aber auch, uns wieder mal unserer Arbeit bewusst zu werden - und der Rolle unterschiedlicher Kommunikationswege. Wenn ihr Fragen, Ideen, Anregungen zu unserer Kommunikation, zu einzelnen Kanälen oder anderen Themen habt, freuen wir uns ebenso darüber, wie über eure eigenen Erfahrungen  mit Social Media. Gleich hier als Kommentar oder direkt: schreib@mosaikzeitschrift.at

Macht es uns gern nach: Lest mal wieder ein Buch, ohne vom neuesten Statusupdate unterbrochen zu werden. Trefft euch mit Freund*innen und lasst das Smartphone zuhause. Blickt wieder mal über den Touchscreen-Rand hinaus und entdeckt die Welt.

Genießt den Sommer.

euer mosaik

 


Leipzig 2018

Wir gebens ja zu: Wir sind ziemlich nervös. Unser erstes Jahr auf der Buchmesse Leipzig. Also, keine Sorge: Wir verbraten unser spärliches Geld nicht für Standgebüren. Aber wir kommen mit zwei nigelnagelneuen Büchern, vielen motivierten mosaik-Menschen – und die neue mosaik25 nehmen wir auch mit. Und weil es gegen die Nervosität hilft, haben wir einen auf Streber gemacht und zusammengeschrieben, was es denn so alles tolles gibt...

Dass diese Zusammenstellung keinen Anspruch auf Vollständigkeit hat, versteht sich von selbst. Die Auswahl erfolgte vollkommen subjektiv - und sicher haben wir genausoviele (mindestens so tolle) Veranstaltungen übersehen. Du bist der Meinung, da fehlt was? Schreib uns!


Wir fangen natürlich mit Eigenwerbung an: Gleich zwei (in Zahlen: 2) neue Bücher stellen wir euch in Leipzig vor.

 

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mosaik-Auswärtsspiel

Franziska Füchsel | Lisa Viktoria Niederberger

Samstag, 17. März | 20:00 Uhr | Textat (Erich-Zeigner-Allee 64) | Eintritt frei

Zwei der spannendsten Stimmen junger Literatur stellen ihre ersten Bände vor: Franziska Füchsel arbeitet sich mit viel sprachlichem Feingefühl an grundlegenden Fragen der Bedeutungsebenen ab; Lisa Viktoria Niederberger entwickelt in ihren Texten einen Sog, der scheinbar unaussprechliches sinnlich erfahrbar macht. Moderation: Marko Dinic & Josef Kirchner.

Eine Kooperation der edition mosaik mit dem Textat Textatelier.

>> zur facebook-Veranstaltung

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Die Lyrikbuchhandlung kann man eigentlich täglich besuchen. Als Initiative für junge Lyrik-Verlage ist sie grundsätzlich mit offenen Armen zu begrüßen, dann wartet auch noch ein unglaubliches Programm. Namedropping: Katharina Schultens, Johanna Schwering, Moritz Gause, Mario Osterland, Martin Piekar, Jonis Hartmann, Tobias Roth, Nico Feiden, Yevgeniy Breyger, Rick Reuther und viele viele mehr...

Eine Übersicht gibt es zum Beispiel >> hier <<

Mittwoch - Freitag | Kunstraum D21, Demmeringstr. 21


Unseren Herausgeber Josef kann man auch am Samstag erleben. Zusammen mit Alexandru Bulucz von der „Faust Kultur“ und Andreas Heidtmann vom „poetenladen“ diskutiert er unter der Moderation von Sabine Scholl die Bedeutung junger Literaturzeitschriften, die auch über die gedruckten Exemplare hinaus wachsen und Autor*innen fördern. Veranstaltet wird das ganze vom LCB.

>> zur Veranstaltung <<

Samstag, 17. März | 16:00 – 17:00 Uhr | Forum Literatur Halle 4, Halle 4, Stand F100


Der wunderbare homunculus Verlag ladet drei Menschen ein, die wir sehr schätzen: Julia Grinberg (kennt man zum Beispiel aus der mosaik24), Gorch Maltzen und natürlich den wunderbaren Tobias Roth (zuletzt insbesondere durch seine Übersetzungen aus dem Italienischen bei uns präsent. Und dann natürlich der Titel der Veranstaltung und des Buches: „Menschenfresser der Liebe“ (gibts auch bei uns im Gschäft!)

Samstag, 17. März  | 14:30 – 15:00 Uhr | Leseinsel Junge Verlage Halle 5, Stand G200


Unsere wunderbaren Kolleg*innen der PS – Politisch Schreiben sind auch da! Sie stellen ihre dritte Ausgabe der Zeitschrift vor: Dem Magazin geht es darum, dass sich Schriftsteller_innen politisch positionieren und nicht darum, literarische Texte an politische Inhalte zu binden. Autor*innen der 3. Ausgabe von PS geben Einblick in ihre Praxis politischen Schreibens und den literarischen Teil der Zeitschrift. >> zur Veranstaltung <<

Sonntag, 18. März | 11:00 Uhr | Kulturfabrik Leipzig, Frauenkultur e.V., Windscheidstr. 51


Was noch?

Ghayat Almadhoun hat einst in der mosaik19 unsere erste BABEL-Sektion mit einem unglaublich intensiven Gedicht eröffnet. Am Freitag liest er um 15 Uhr (Nordisches Forum, Halle 4, Stand C400) >> Zur Veranstaltung << und dann nochmal um 19 Uhr bei der Nordischen Lesenacht mit vielen anderen. >> zur Veranstaltung <<

Maren Kames kennt man zum Beispiel aus der mosaik21. Sie diskutiert am Do, 15. März um 19 Uhr gemeinsam mit Anja Kampmann, Ulf Stolterfoht und Mathias Zeiske von der Leipziger „Edit“ im DLL (Wächterstr. 34) über das Verhältnis von Literaturzeitschriften und jungen Autor*innen.

Danach gibt es am 15.3. um 20:30 den traditionellen Indie-Abend im Beyerhaus (Ernst-Schneller-Str. 6), u. a. mit Sven Heuchert (könnte man in Zweifel zwischen Zwieback kennengelernt haben) und vielen anderen. >> zur Veranstaltung <<

Marie Gamillscheg war einst bei der mosaik14 mit dabei - am Samstag um 10:30 stellt sie ihren ersten Roman vor! >> zur Veranstaltung << - am Freitag zuvor kann man sie um 19:30 hören >> zur Veranstaltung <<

Judith Keller war Teil von Lyrik für alle - am Samstag stellt sie um 12:30 ihr Debut vor. >> zur Veranstaltung << - am Freitag ist sie Teil der Lesenacht am DLL ab 20:30 >> zur Veranstaltung <<

Vom neuen Buch von Simone Hirth findet ihr eine Rezension in der neuen mosaik25. Wer sich selber überzeugen möchte: Samstag, 14:30 >> zur Veranstaltung <<


Jetzt hören wir mal auf. Wer sich durch das Programm wühlen möchte: www.leipziger-buchmesse.de/Programm


der mosaik-März

Im März beginnt's! Oder so ähnlich... Auf jeden Fall wird der mosaik-März intensiv. Lesungen, Konzerte, Diskussionen, Gespräche - in fünf Städten! 

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Samstag, 10. März | 19:30 | Salzburg: academy Bar

Lisa-Viktoria Niederberger & Two on Glue

Lesung & Konzert

Natur und im Speziellen die Mistel zieht sich wie ein roter Faden durch den gleichnamigen Band von Lisa-Viktoria Niederberger. Mit ihrer einzigartigen Verbindung von Hochsprache mit österreichischer Umgangssprache bindet sie nicht nur unpretentiös Bilder und Vergleiche ein, sie behandelt gleichzeitig mit einer nie dagewesenen Leichtigkeit scheinbar unaussprechliches.

Die Musik von Two on Glue ist eine Mischung aus akustischen Punksongs und Mundart-Liedern mit Schlager- und Ska-Einflüssen. Die Songs bestechen durch persönliche Texte mit Tiefgang, abwechslungsreichen Sound und politisch nicht immer ganz korrekten Humor.

Und weils was zu feiern gibt: DJ-Line bis zur Sperrstunde!

>> zur Facebook-Veranstaltung <<

Lisa-Viktoria Niederberger: Misteln. Edition mosaik (Salzburg), 2018. 

Eintritt frei!


 

Samstag,  17. März | 16:00 | Leipzig:  Buchmesse, Forum Literatur Halle 4

Andere Formate?

Redakteure diskutieren Literaturzeitschriften, die sich zu Plattformen erweitern.

Die gedruckte Litertaturzeitschrift, die einmal pro Quartal erscheint, ist schon länger nicht mehr das einzige Medium, das neue Stimmen in die Literaturlandschaft bringt. Und natürlich kommen nicht alle interessanten Formate aus Berlin oder Wien. Andreas Heidtmanns „poetenladen“ aus Leipzig bot als eine der ersten Seite im Netz Lyrikern die Möglichkeit, ihr Schaffen in kleiner Auswahl vorzustellen. Mittlerweile kamen die Literaturzeitschrift „poet“ und ein eigener Verlag hinzu. „Faust Kultur“ aus Frankfurt am Main, vertreten durch Alexandru Bulucz, versteht sich als „wwweltbühne für Autoren und Künstler“. Man findet hier kurze Kulturtipps genauso wie ausführliche Besprechungen und literarische Texte. „mosaik“ ist ein junges Magazin aus Salzburg. Die Beteiligten organisieren dort die „Kritischen Literaturtage“ mit, man bemüht sich um allerlei „Vernetzung und Vermittlung gegenwärtiger Literaturen“. Und nicht zuletzt ist das Heft kostenfrei erhältlich. Josef Kirchner ist für „mosaik“ auf dem Podium. Die Schriftstellerin und Kritikerin Sabine Scholl moderiert.


Samstag,  17. März | 20:00 | Leipzig:  textat. Textatelier

mosaik-Auswärtsspiel

Buchpräsentationen Franziska Füchsl & Lisa-Viktoria Niederberger

Zwei der spannendsten Stimmen junger Literatur stellen ihre ersten Bände vor: Franziska Füchsl arbeitet sich mit viel sprachlichem Feingefühl an grundlegenden Fragen der Bedeutungsebenen ab; Lisa Viktoria Niederberger entwickelt in ihren Texten einen Sog, der scheinbar unaussprechliches sinnlich erfahrbar macht.

Eine Kooperation der edition mosaik mit dem Textat Textatelier.

>> zur facebook-Veranstaltung <<

Franziska Füchsl: rätsel in großer schrift. edition mosaik (Salzburg), 2018. 

Lisa-Viktoria Niederberger: Misteln. Edition mosaik (Salzburg), 2018. 

Eintritt frei!


Sonntag, 18. März | 20:00 | Wien: Café Anno

Anno Literatur Sonntag mit Lisa-Viktoria Niederberger

Der Anno Literatur Sonntag (ALSO) bietet junge, zeitgenössische Literatur in gemütlicher und entspannter Kaffeehausatmosphäre.

Lisa-Viktoria Niederberger: Misteln. Edition mosaik (Salzburg), 2018. 

Eintritt frei!


Dienstag, 20. März | 19:30 | Linz: Sputnik Rock Café

Lisa-Viktoria Niederberger & Hoizkopf

Lesung & Konzert

Lisa-Viktoria Niederberger: Misteln. Edition mosaik (Salzburg), 2018. 

Eintritt frei!


Samstag, 24. März | 16:00 | Salzburg: Buchhandlung Stierle

indiebookday, u. a.  mit Lisa-Viktoria Niederberger

Lesung und Gespräch

Den ganzen Tag über Lesungen und Gespräche mit Autor*innen, Konzerte u. v. m. Mit Lisa-Viktoria Niederberger, Jochen Jung, Mareike Fallwickel u. v. m.

Lisa-Viktoria Niederberger: Misteln. Edition mosaik (Salzburg), 2018. 

Eintritt frei!


Donnerstag, 29. März | 20:00 | Versatorium (Geusaugasse 39, Wien)

Buchpräsentation: Franziska Füchsl - rätsel in großer Schrift

„nous nous devons au mot. schulden wir uns dem wort? schulden wir ihm unser fragen? die frage : wie klein ist wort? wie klein mot? wie groß die fragen, wie viele die antworten?“

Franzsika Füchsl begibt sich in ihrem ersten Band auf die Suche nach dem Wort und findet die rätselhafte Bleibe eines Freundes. Bedeutungsebenen überlagern sich oder verschwimmen – ebenso wie Genrezugehörigkeiten.


Samstag, 31. März | 19:00 | Bregenz: Hotel Schwärzler

Literatur im Schwärzler, u. a. mit Franziska Füchsl

Zum 4. Mal finden im Hotel Schwärzler Literaturtage statt - dieses Jahr mit Franziska Füchsl und 9 weiteren Autor*innen: Sabine Bockmühl, Moritz Heger, Michael Köhlmeier, Deborah Macauley, Alexander Peer, Hans Platzgumer, Verena Rossbacher, Tabea Steiner und Christian Zillner.

Franziska Füchsl: rätsel in großer schrift. edition mosaik (Salzburg), 2018. 

 


Veranstaltungen Frühjahr 2017

Herrschaften und Damschaften: Es wird Frühling! Aufbruch in ein spannendes Literaturjahr.

Offene Lesebühne für versteckte Talente, unabhängige Lesereihe für junge Autor*innen und Schreibwerkstätten zur Verbesserung der eigenen Texte. Für jeden ist im Frühjahr etwas dabei!

Wer sich einfach mal einen Überblick über das aktuelle Literaturschaffen verschaffen möchte und beste Texte von jungen Autor*innen in gemütlicher Atmosphäre mit Bierflasche statt Wasserglas erleben möchte, ist bei der KulturKeule und beim studentINNENfutter richtig. Das größte Ding aus dieser Kategorie ist wohl der Wisssenspark.

Wen die Salzburger Szene besonders interessiert und den Literaturstar von morgen als erster Live gesehen haben möchte, der begebe sich ins MARK.Freizeit.Kultur. Entweder zur offenen Lesebühne textMARKierung oder zum Lesewettbewerb Wir lesen uns die Münder wund. Die ganz mutigen können hier auch spontan das Mic selber in die Hand nehmen.

Wem das zu viel Öffentlichkeit ist, wer aber auch einmal in aller Ruhe über die eigenen Texte (oder die von anderen) sprechen möchte, der möge sich ganz unkompliziert jeden letzten Montag im Monat in die ARGEkultur zu den textgesprächen begeben.

Was das alles genau sein soll, das könnt ihr hier nachlesen: >> Veranstaltungen <<

 

27. März, 19:00, ARGEkultur

textgespräche


31. März, 19:30, MARK.Freizeit.Kultur

textMARKierung

u.a. mit Heidelbert.

Meld dich an: textmarkierung@mosaikzeitschrift.at


06. April, 20:00, Academy Bar

KulturKeule XXIV

u.a. mit Nora Zapf, Daniel Bayersdorfer, Carlos Reinelt u.v.m.


11. & 12. Mai, 19:30, MARK.Freizeit.Kultur

Wir lesen uns die Münder wund

Der Lesewettbewerb des Mark geht in die neunte Runde. Wir sind mit dabei. Und du?

>> mehr Infos


16. Mai, 19:30, Literaturhaus Salzburg

studentINNENfutter 4

u.a. mit .neutro, Veronika Aschenbrenner, Claudia Kohlus, ORAVIN. Special Guest: JENNY.

20161210_Lyrikfueralle_(c) Nana Fiedler (78)


20. Mai, 11-17, ARGEkultur

textGespräche Spezial mit Marlen Schachinger


Mi, 24. Mai, 20:00, Academy Bar

KulturKeule XXV

klein&laut – Literaturzeitschriften-Spezial


Fr, 26. Mai, 18:00, ehemalige Rauchmühle

Wissenspark

18:00 Idealismus und Kulturprekariat: Diskussion mit Vertreter*innen der jungen Literaturszene
19:30 Volker Weiß, Die autoritäre Revolte – Buchpräsentation
21:00 Nazis und Goldmund: Lecture Performance
22:30 NAMES: Live-Konzert mit elektroakustischen Stücken junger Komponist*innen

In Kooperation mit der Wissenstadt Salzburg, dem Literaturhaus Salzburg, dem Interlab Festival und der Universität Mozarteum.


29. Mai, 19:00, ARGEkultur

textgespräche


26. Juni, 19:00, ARGEkultur

textgespräche


 

Alle Infos hier:
>> Veranstaltungen <<

 


mosaik-Lesereise, die dritte

Von Berlin nach Köln, von Frankfurt nach Erfurt. mosaik is on the road again!

Nach der famosen Reise durch Bayern 2015 und der ausgedehnten Tour durch Deutschland 2016 begeben wir uns erneut auf Roadtrip und packen Autorinnen und Autoren ein, um mit Ihnen den Westen, Osten und das Zentrum Deutschlands zu erobern: vom Literatur-Wohnzimmer zur Lesereihe, vom Kulturcafé zum Vernetzungstreffen - und gleich drei neue Bücher haben wir mit im Gepäck!

Berlin

Mi, 15.2., 20:00 - Idealismus und Kulturpräkariat

Lettrètage (Mehringdamm 61)

Wir beginnen gleich mit einem Paukenschlag: gemeinsam mit Vertretern junger Berliner Literaturinititativen diskutieren wir über die Gegenwart und Zukunft eben dieser jungen Szene. Wie sieht die junge, zeitgenössische Literaturpräsentation aus? Welche Personen stehen dahinter? Und wird das eine zeitlich begrenzte Randerscheinung, eine Subkultur, bleiben – oder bildet sich hier bereits die Literaturszene der Zukunft?

Diskussion mit:WhatsApp Image 2016-10-25 at 10.08.19

Lesungen von:

Sei dabei...

 

 

Köln

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Do, 16.2., 20:00 - Land in Sicht

Café Fleur  (Lindenstr. 10)

Yeah! Zu Gast bei der legendären Kölner Lesereihe! Alke Stachler präsentiert die brandneue dritte Auflage ihres Erstlings dünner ort, Sven Heuchert liest aus Zweifel zwischen Zwieback

Sei dabei...

 


 

 

Frankfurtfacebook_event_274220392976113

 

Fr, 17.2, 18:00, Salon Fluchtentier - Undercover

Elfer Music Club (Klappergasse 5)

u.a. mit:

 

Sei dabei...

 


 

Erfurt

 

Sa, 18.2., 20:00, watch us grow

Frau Korte (Magdeburger Allee 179)

Vier Erfurter Kulturinitiativen lassen Autoren für sich sprechen. Ein Abend mit Lesungen, Musik und Performances, die zeigen, wie vielfältig und lebendig die freie Kulturszene in der Landeshauptstadt Thüringens ist. Mit dabei sind Literaturfestival Erfurt, In guter Nachbarschaft, HANT - Magazin für Fotografie und hEFt - Magazin für Literatur, Stadt und Alltag. Und wir. *wink*

u.a. mit:

(c) mosaik

Dem aufmerksamen Leser mag aufgefallen sein: Auf dem Tourplakat finden sich keine Logos von Fördergebern. Diese Reise findet außerhalb der Jahresförderung des mosaik statt und wird teilweise von den Gastgebern (Köln, Erfurt), teilweise privat (Berlin, Frankfurt) finanziert. Ein herzliches Danke an alle!-


ZZZ 12/12 | Sven Heuchert

Geboren 1977 in der rheinländischen Provinz. 1994 dann Ausbildung, seitdem in Arbeit. Erste Kurzgeschichte „Zinn 40“ noch in der Schule. Mit neunzehn Umzug nach Köln. Liebe, Reisen, kleine Niederlagen, große Niederlagen. Rückkehr in die Provinz. Keine Preise.

Sven ist Teil von Zweifel zwischen Zwieback, der Kurzprosa-Anthologie zur 20. Ausgabe des mosaik. Sein Text "Neuware" ist einer von 12, die anonym ausgewählt wurden, sich in diesem Band zusammenfinden und im Herbst 2016 erschienen sind.

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Grand Hotel Abgrund

Im Badezimmer roch es nach Desinfektionsmittel, und der Spiegel hatte einen Sprung. Er versuchte, sein Gesicht so in Position zu bringen, dass es durch den Sprung geteilt wurde. Es gelang ihm nicht. Er ging zurück in sein Zimmer und setzte sich auf das Bett. Er konnte den Lattenrost spüren.

Später an der Hotelbar bestellte er Genever und Bier. Der Junge hinter dem Tresen hatte rote Haare und Akne. Er servierte die Getränke achtlos und verschüttete ein wenig. Beide sahen auf den dunklen Fleck, der sich auf der Theke ausbreitete. Der Junge kratzte sich an einem Pickel und zuckte mit den Achseln. „Auf welchen Namen?“
„Kurt Schneider.“ Schneider sah sich um. Im Fernseher ein Boxkampf, in der Luft der Geruch von schalem Bier und Erdnüssen. Er trank den Genever in einem Zug. Einer der Boxer ging K.O, und die Stimme des Kommentators überschlug sich. Schneider überlegte, aber er konnte sich nicht daran erinnern, wann er das letzte Mal einen Boxer gesehen hatte, der so schwer ausgeknockt worden war. Der Junge brachte neuen Genever. Diesmal verschüttete er nichts. Nach einer Weile betrat ein Mann die Bar, er trug Arbeitskleidung und einen Hut, den er sich tief ins Gesicht gezogen hatte. Er ließ zwischen sich und Schneider einen Hocker frei und bestellte Bier.
„Auf Durchreise?“, fragte er in den Raum hinein, und Schneider nickte.
Der Mann lächelte. „Kommen Sie von weit her?“ Schneider zuckte mit den Achseln. „Wie man’s nimmt.“

[gesamter Text im freiTEXT vom 6. März 2015]

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An der Glut

Wir zündeten die neuen Zigaretten an der Glut der alten an,
eine nach der anderen. Ich hatte seit zehn Jahren nicht
mehr geraucht, und dann gleich vier oder fünf, direkt auf
Lunge. Aber ich musste nicht mal husten. Unglaublich
eigentlich. Als hätte ich nie etwas anderes getan. Es
brannte nur ein wenig auf der Zunge. Keine Frage, das war
ihre Schuld, das mit dem Rauchen. Doch es war Sommer, und
ich nahm es eben nicht so ernst.

Da hatten wir das mit den Steinen schon hinter uns. Sie hat
mir diese Stelle gezeigt, ganz hinten, ganz weit entfernt
von den anderen, und wir legten unsere Hände auf die Steine
und spürten ihre Kälte. Wir hörten die anderen noch, ein
Summen, das uns daran erinnerte, dass wir Menschen waren –
Menschen in Kleidung und mit Manieren, aber die Steine und
der Geruch unserer Haut erinnerte uns auch noch an etwas
anderes. Randvoll waren wir damit.

[gesamter Text in mosaik14]


ZZZ 11/12 | Marlene Schulz

*1961, Studien des belletristischen und journalistischen Schreibens, Stipendiatin am Institut für kreatives Schreiben in Bad Kreuznach, Veröffentlichungen in Literaturzeitschriften im deutschsprachigen Raum und Anthologien sowie in mehreren Schulbüchern des Cornelsen Verlags. 2015 Nominierung für den Mannheimer Literaturpreis der räuber `77.

Marlene ist Teil von Zweifel zwischen Zwieback, der Kurzprosa-Anthologie zur 20. Ausgabe des mosaik. Ihr Text "morning has broken" ist einer von 12, die anonym ausgewählt wurden, sich in diesem Band zusammenfinden und am 2. Dezember 2016 erschienen sind.

Morning has broken

Nie wieder sah ich ihn. Er war elf, genau wie ich, damals. Kam einfach nicht mehr zur Schule. Sein Platz blieb für ein paar Tage leer, dann setzte Frau Hohenadel jemand anderen darauf.

Ferdi hatte blaue Augen, hell wie Gletschereisbonbons. Zwei Bänke vor und eine Reihe neben mir saß er. Wenn er sich meldete, sein Arm kerzengerade nach oben schoss und er ihn mit der anderen Hand abstützte, schaute er sich manchmal nach mir um.

Wir hatten uns ein einziges Mal verabredet. Es war der Sommer, bevor er nicht mehr kam. Nachmittags um drei Uhr, an einem Freitag. Ich hatte mein gestreiftes Kleid angezogen, das einen Reißverschluss bis zum Bauchnabel hatte. Der Rock war in Rot gehalten, die Streifen im Oberteil rosa und ein bisschen weiß. Der Reißverschluss hatte einen münzgroßen Ring. Ich steckte gerne den Finger hinein und zog den Verschluss rauf und runter. Ich hatte ein wenig Angst, dass Ferdi daran ziehen könnte. Heimlich schlüpfte ich in die schwarzen Lackschuhe, die im Schuhschrank standen und die ich nur sonntags anziehen durfte zum Kindergottesdienst. Meine rote Handtasche mit dem goldfarbenen Drehschloss nahm ich mit. Unser Treffpunkt war die Bank auf dem Spielplatz. Niemand spielte im Sand, als ich dort saß und auf Ferdi wartete. Niemand schaukelte oder schubste für sich selbst das Karussell an.

Abwechselnd stellte ich die Handtasche auf meine Oberschenkel und auf die Bank. Malte mit meinen Lackschuhen Furchen in den Sand. Ein paar Mal öffnete ich den Verschluss meiner Tasche und sah das gebügelte Schnäuztuch mit aufgedrucktem Schneewittchen. Zwei Lutschbonbons lagen auf dem weißen Plastiktaschenboden. Ich wollte Ferdi eines davon abgeben. Er war über der Zeit. Die Kirchturmuhr schlug. Vor einer Viertelstunde waren wir verabredet. Das Warten wurde lang. Ich entschied: Noch fünf Mal Tasche aufmachen, dann.

Das erste Mal. Jetzt Taschentuch auseinander und wieder zusammen falten, Tasche zumachen, einen großen Kreis mit dem rechten Fuß in den Sand malen, einen kleinen mit dem linken. Wieder verwischen. Tasche öffnen, Bonbons in die Hand nehmen, wieder fallen lassen. Tasche schließen. Die Schuhe aneinander klopfen. Den Reißverschluss ein bisschen nach unten ziehen, wieder zurück, Tasche öffnen, Taschentuch unter die Bonbons, Tasche schließen, ein Rechteck in den Sand, Tasche öffnen, Tasche schließen, Kopf nach rechts, links, Ohren gespitzt, Tasche öffnen, ein Bonbon auswickeln, in den Mund schieben und Schluss. Tasche schließen. Beim Weggehen: Bonbonpapier in den Mülleimer.

[...]

Auszug aus Zweifel zwischen Zwieback


ZZZ 10/12 | Katrin Theiner

Katrin Theiner, 1981 in Steinheim (Westfalen) geboren. Hat 2006 den Sprung aus der Provinz nach Berlin geschafft – mit einem Magister in Germanistik und Medienwissenschaft in der Tasche. Sie arbeitet als Texterin und Schreibcoach und veröffentlicht online und in Literaturzeitschriften. Aktuelle Texte sind in der„Trashpool“ und in „Das Prinzip der sparsamsten Erklärung“ zu finden. Sie war Finalistin beim Literaturpreis Prenzlauer Berg 2016 und veröffentlicht im Herbst 2016 Erzählungen beim Hamburger Literatur Quickie Verlag.

Katrin ist Teil von Zweifel zwischen Zwieback, der Kurzprosa-Anthologie zur 20. Ausgabe des mosaik. Ihr Text "Die Dunkelheit störte, die Locken auch" ist einer von 12, die anonym ausgewählt wurden, sich in diesem Band zusammenfinden und am 2. Dezember 2016 erschienen sind.

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Buchstabierte Blumen

Vielleicht könnte ich ihre Welt besser verstehen, wenn ich in ihren Schuhen laufen würde.  

Aber ich lasse sie schlafen. Durch die getönten Scheiben sah alles, was nichts mit uns zu tun hatte, nutzlos aus. Verlassene Fabrikhallen, übersonnte Weiden, breitschultrige Wassertürme und dahingekleckerte Häuser. Spargelfelder schmissen sich vor uns hin, Wolkenschwärme malten fliehende Schatten auf zu große Felder. Wir fuhren die Strecke zum vierten Mal. Tim und ich. Zweimal hin, zweimal zurück. Vorbei an dem Bahnübergang mit den gelben Schranken, daneben die verhüllten Tennisplätze, gleich das Rapsfeld mit den Gülletanks, die spitz zum Himmel zeigten. Der Zug glitt zu leise über die Schienen. Mir fehlte etwas. Das Rumpeln, die Geräusche, das Knacken von Lautsprechern. Irgendwas Echtes, am besten was zum Anfassen oder Riechen. Vielleicht etwas, das in der Hand schmolz, sich auflöste, einen klebrigen Film auf der Haut hinterließ. Etwas, das zu mir gehörte, wie Nowitzki zu den Mavericks. Etwas, das mir das Gefühl geben konnte, noch in meinem Körper zu stecken, diesem Ding, das ich immer für zu Peter Parker gehalten hatte – vor dem Spinnenbiss. Aber jetzt nicht mehr. Jetzt roch alles nach ihr. Und über ihren Duft hatte ich mein Lakers-Trikot gezogen, die Nr. 24. Das hielt ich für das mindeste, auch wenn es das alte Trikot meines Vaters war, das er mir dagelassen hatte, an dem Tag, als er ausgezogen war. „Mach was draus“, hatte er gesagt und mich angeschaut, als warte er auf eine Entschuldigung für die letzten vierzehn Jahre.

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purple_rain-

Wind, Kind, Blind, Rind

Polly, so möchte sie genannt werden, habe ich in einem Forum für Allergiker kennengelernt. Erst schrieb ich mir mit Ellen, die unter kreisrundem Haarausfall und einer pelzigen Zunge litt und gerade dabei war, einer Unverträglichkeit gegen Zitrusfrüchte und vielleicht auch gegen ein neues Waschmittel auf die Schliche zu kommen, aber auf ihrem Profil-Bild hatte sie dieses typische Verena-Gesicht; schmales Kinn, pädagogisches Lächeln, durchsichtige Zahnkanten, massenweise Wirbel am Haaransatz, und so sehr ich mich auch bemühte, es fühlte sich einfach falsch an, sie nicht Verena zu nennen. Irgendwann schrieb sie, ich solle doch an einer Pekannuss ersticken, ich sei geisteskrank und seitdem hat sie nicht mehr geantwortet. Gestern schrieb mir Polly und erzählte von Nährstoffmangel, Brust-Migräne, einer abgebrochenen Darmsanierung und ihrer Liebe zu Nirvana. Ich beichtete ihr, dass mein Schnäuzer alleine dafür dient, die Blätterkrokanthaut in meinem Gesicht zumindest zwischen Nase und Mund zu unterbrechen und dass Schließfrüchte aller Art mein Tod seien. Come as you are, schrieb sie und heute treffen wir uns.

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theinerLandschaft zum Verschwundensein

Der Herr Onkel war tot. Den Mund voll brauner Fichtennadeln, den Bart auch, als hätte er einen zu großen Löffel Suppe in sich hineingeschaufelt, bei dem die Nudeln zwischen seinen Lippen wieder rauskamen. Oder als hätte er vor Hunger seine eigenen Bäume gefressen und war an Rinde, Harz und Zapfen erstickt. Die Tannenschonung hatte angefangen ihn zu beerdigen, warf Sand auf seinen muffigen Kompostsarg aus Ästen und Laub, aber bevor der Wald den Grabstein setzen konnte, den letzten Spruch aufgesagt hatte, und der Herr Onkel hätte es verabscheut, das Gefasel um Himmel, usw. usf., hätte geschrien, mit Gott und so hätten nur Arschkriecher was am Hut, und bevor die Bäume hinter der Lichtung an der Grabstätte für immer für Ruhe sorgen konnten, hatte ein Waldarbeiter seine Leiche in moosgrünen Gummistiefeln im Unterholz entdeckt.

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