Mi, 29. Mai, 19:30

mosaik-Auswärtsspiel: Berlin

Die Buchkönigin (Hobrechtstraße 65)

u. a. mit Lisa-Viktoria Niederberger, Gloria Ballhause und Daniel Klaus

Salzburg meets Berlin: Lisa-Viktoria Niederberger stellt ihren in der edition mosaik erschienenen Kurzprosaband ‚misteln‘ und neue Texte vor. Im Mai erscheint aber auch die neueste Ausgabe der Zeitschrift mosaik – u. a. mit Texten von Gloria Ballhause und Daniel Klaus aus Berlin.

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Lisa-Viktoria Niederberger erzählt nicht nur, sie lädt ein. Sie lädt dazu ein, über Biografien nachzudenken, über Beziehungen und die Abgründe, die hinter den Fassaden schlummern. Es ist eine Kunst, tiefgreifende und komplexe Sachverhalte kurz zu schildern. Die Autorin beherrscht sie.“ – Oliver Bruskolini

„Es ist dies Subtile, diese sehr sanfte, vorsichtige Art, den Gefühlen ein Maßkleid aus Wörtern anzulegen, was die Jury an der Geschichte von Daniel Klaus überzeugt hat.“ – aus der Laudatio zum Literaturförderpreis Ruhrgebiet

Gloria Ballhause, geboren 1980 in Erfurt. Studium der Germanistischen Literaturwissenschaft, Kunstgeschichte und der Philosophie in Jena, Leipzig und Nizza. Lebt seit 2012 in Berlin. Schreibt Kurzgeschichten und Erzählungen.

Klein & Laut 2019

Eröffnungsveranstaltung mit Zeitschriftenmarkt, Lesungen und Diskussionen

Do, 30. Mai 2019, 19:00

Eintritt frei

Vertretene Zeitschriften:

Das Wetter (Berlin), perspektive (Graz), tau (Hamburg), KLiteratur (Köln), Tell (Berlin), Syltse (Wien), Randnummer (Berlin), Der Maulkorb (Dresden), Die Epilog (Berlin), PS – Anmerkungen zum Literaturbetrieb (Leipzig), BELLA triste (Hildesheim), erostepost (Salzburg), metamorphosen (Berlin), Am Erker (Münster), [kon]paper (München), [SIC] (Berlin), Außer.dem (München), moor magazin (Berlin), mischen (Graz), mosaik (Salzburg), …

Ende Mai treffen sich zahlreiche junge und unabhängige Literatur- und Kultur-Zeitschriften zum dritten Mal. Um gemeinsame Pläne zu schmieden und zu entdecken, wie vielfältig die Literatur sein kann.

Beim ersten Zusammenkommen in Berlin habt ihr die Möglichkeit, zahlreiche Zeitschriften aus Deutschland, der Schweiz und Österreich kennen und lieben zu lernen. Beim Zeitschriftenmarkt mit den Machern ins Gespräch kommen, den Autor*innen auf der Bühne lauschen und sich die interessantesten Exemplare mit nach Hause nehmen.

Klein & laut 3

3. Vernetzungstreffen unabhängiger Literaturzeitschriften 2019

Do, 30.5. – So, 2.6.19 | Lettrétage, Berlin

 

Organisation: mosaik – Plattform für Literatur und Kultur
Josef Kirchner, Marko Dinić, Felicitas Biller
schreib@mosaikzeitschrift.at | 0043 670 2053837

Ablauf

19:30 Uhr: Begrüßung

Lesung Lisa-Viktoria Niederberger (erostepost)


20–21 Uhr: Lesungen und Kurzpräsentationen

perspektive // metamorphosen // Außer.dem // Am Erker // erostepost

Diskussion: Alte Zeitschrift – junges Publikum? Wie Erneuerung funktionieren kann.


21–22 Uhr: Lesungen und Kurzpräsentationen

KLiteratur // mischen // PS – Politisch schreiben // moor magazin

Diskussion: Warum eine neue Zeitschrift gründen?


22–23 Uhr: Lesungen und Kurzpräsentationen

BELLA triste // [kon]paper // // Der Maulkorb // Die Epilog // mosaik

Diskussion: Für wen werden noch Zeitschriften gemacht?

Zoltán Lesi – In Frauenkleidung

Lesung und Ausstellung

5. Juni, 21:00

sehr ernste #19, Spektakel Wien

Vernissage von ‚Der Sprung und der Hummer‘, einer Ausstellung, die auf Zoltán Lesis Auseinandersetzung mit Gender und Sport in den 1930er-Jahren basiert. Im Spektakel zu sehen vom 5. bis 12. Juni 2019 – von Zoltán Lesi und Ricardo Portilho-

12. März, 19:00: Literaturhaus, Wien
21. März, 21:00: Auch dieser Raum entsteht durch Gebrauch, Noch besser leben, Leipzig
21. März, 23:00: Lyrikbuchhandlung, Leipzig
22. März, 20:00: Das Dreieck ist die stabilste Figur, textat, Leipzig
23. März, 20:00: Teil der Bewegung, Leipzig
5. April, 20:00: Soli.Café, Salzburg
8. Mai: Kaeshmaesh, Wien

Der Gedichtband ‚In Frauenkleidung‘ verfolgt den Lebensweg intersexueller Sportlerinnen zu Beginn der 30er-Jahre. In Kombination von nüchterner, intensiver Sprache mit historischen Fotografien und Zeitungsausschnitten entsteht eine Detektivgeschichte der besonderen Art. In den präzise dargestellten Figuren und ihre sehr unterschiedlichen Biografien treten – durch den Blick aus der historischen Distanz geschärft – auch unsere eigenen widersprüchlichen Geschlechterrollen hervor.

„Der ungarische Schriftsteller Zoltán Lesi hat der intersexuellen Hochspringerin Dora Ratjen ein literarisches Denkmal gesetzt. In der edition mosaik legt der in Wien lebende Autor ein kleines, aber gehaltvolles Buch über das tragische Schicksal der Transgender-Athletin vor.“ – Günter Kaindlstorfer, Ö1 Leporello

Zoltán präsentiert sein Buch erstmals in Salzburg. In der begleitenden Collage wird das außergewöhnliche Buchdesign erfahrbar.

KulturKeule

Die KulturKeule ist eine Veranstaltung mit dem Schwerpunkt Literatur, die der Schaffung und Förderung künstlerischer Freiräume dient: Autor*innen haben dadurch die Möglichkeit, die eigenen Texte jenseits der etablierten Institutionen und Strukturen vor ein breites Publikum zu bringen. Ziele sind die Förderung von jungen Künstler*innen und ein gemeinsamer Diskurs über zeitgenössische Literatur mit dem Publikum.

Das Programm der KulturKeule richtet sich an ein breites Salzburger Publikum und stellt diesem pro Abend vier junge Autor*innen aus Salzburg und dem gesamten deutschsprachigen Raum vor. Eine gleichzeitige Veröffentlichung von Texten der Autor*innen in der Zeitschrift mosaik dient der Nachhaltigkeit und bietet für Autor*innen und Publikum eine zusätzliche Ebene.

BABEL

Unsere neue Reihe für Texte aus anderen Sprachen und Übersetzungen. Lesungen von Übersetzungen aus verschiedenen Sprachen bzw. Originaltexte und Diskussion von Autor*innen und Übersetzer*innen. BABEL wird damit zu einem einzigartigen Forum, in dem verschiedenste literarische Traditionen aufeinandertreffen und der Übersetzungsprozess direkt miterlebbar wird.

textGespräche

Du schreibst literarische Texte und willst dich mit Kollegen darüber austauschen? Du bist der Meinung, dass ein konstruktives Gespräch nicht nur eine Erzählung oder ein Gedicht besser machen kann, sondern auch einen Krimi oder eine Fantasy-Geschichte? Dann komm doch an jedem letzten Montag im Monat in den Seminarraum der ARGEkultur. Bring den selbst verfassten Text, über den du diskutieren willst, in Kopie mit oder lies ihn vor. Für eine faire und entspannte Gesprächskultur sorgt der Autor und Literaturveranstalter Christian Lorenz Müller.

Die textGespräche bieten jungen Autor*innen Möglichkeiten, ihre Texte abseits von freien Lesebühnen (textMARKierung), Lesewettbewerben (Wir lesen uns die Münder wund) und etablierten Lesereihen (KulturKeule) öffentlich vorzustellen.