Der Stein
Der Mann wählt einen Stein, um sich daran
die Zähne auszubeißen, einen Stein,
der nicht zu groß sein darf und nicht zu klein,
der Schotter ist und Kiesel werden kann.
Der nimmt den Stein und steckt ihn in den Mund.
Der nimmt ihn mit dem Mund auf und bewahrt
den Stein in seinem Mund, der rau und hart
und scharf und spitz ist, und der lutscht ihn rund.
Der Mann zerdrückt sein Brot am Stein und lutscht
den Stein dann ab und wenn der Mann mal spricht,
sieht niemand seinen Stein und hört ihn nicht,
weil der dann unter seine Zunge rutscht.
Und dort vergisst der Mann den Stein und bald
verliert er seinen ersten Zahn an ihn,
als erst der Zahnschmelz platzt und ins Dentin
ein Spalt reißt, der dort auf die Pulpa prallt.
Und dann vergisst der Mann den Zahn und so
verliert er auch den nächsten wieder, als
er wieder auf den Stein beißt, jedenfalls
erreicht ihn dieser Schmerz auch anderswo.
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