Der Wind

Ein Blauwal treibt durchs Universum.
Er sucht sich selbst und seinen Gott.
Er blickt ins Schwarz. Und denkt sich: »Sehr dumm,
hier gibt’s ja nichts!« Und will Kompott.

Denn Nachtisch hilft das Sein ertragen.
Doch dieser ist hier auch sehr fern.
Der Wal seufzt tief. Vorm kleinen Wagen.
Und kühl pfeift’s drum auf unsrem Stern.

 

Jan-Eike Hornauer

 

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