1 | Katherina Braschel

puttenstuckgebet es ist: vierundzwanzig mal brust angehalten den aufgestoßenen röchelatem hinunter fingerkuppen geschluckt rillenzerschnitten morgendlich jeder mittagsruf ein blutbad es ist: vielmehr zeitschriftenapokalypse heimwegsgut an streusteinen aufgeschürft bis dialysefreier knochenmarksvergleich eine eintagsbeschau glutwein in stangenware absolutionsheischerei es kann: noch nicht sprechen. es ist: eine dellenwand ein hautschuppenfest eisglasur gegenüber ein jubelchor eine ikealandmine der kerzenlose […]

freiTEXT | Katherina Braschel

fragment. An erleuchteten Fenstern in dunklen Gassen steht ein Mensch und rührt in Tassen, die aus bleihaltiger Tonerde geformt, durchsichtig sind. Er gießt die Topfpflanze vor seinem Fensterbrett mit Fäden seines Speichels, die er aus Taschen zieht, welche außen angenäht, falsch wirken. Mit gleitenden Bewegungen seiner geschärften Fingerkuppen kratzt er Windmühlen in sein Fensterglas. Der […]