freiVERS | Enno Ahrens

Q die schwarzgezogene wurzel aus 25 steigt auf am geistigen horizont ein neues gestirn an meinem knallerbsenstrauch man muss nur tief genug graben die engerlinge über die klinge des spatens springen lassen dann erweisen sie sich sehr flexibel als quastenflosser vielleicht oder als reu-selige quecke so finden scharrende hühner ihren gott eventuell den allseits begrabenen […]

freiVERS | Enno Ahrens

Im Geisterdorf Ihr Geschrei ist verstummt keine Kinderhand entzündet sich mehr an den Nesseln am Saum der Gärten stehen sie verschlafen die Häuser nur noch leere fruchtlose Hülsen vereinzelt bewohnt von Alten gefallen wie aus einer längst vergangenen Zeit ein Greis döst in seinem Lehnstuhl unwirklich wie ein Rauchermännchen verschwindet einen kurzen Moment in dem […]

freiVERS | Enno Ahrens

Immer im Jetzt verlegen über unseren Unverstand ziehen wir Schlüsse ins Ungefähre quer durch Streuobstwiesen auf luftigen Planken schunkeln wir durchs Öhr unserer Apfelträume Gedanken mit Jojo-Effekt verrieseln durch gläserne Tarnkappen-Uhren verläuft unser Dasein im Sand Enno Ahrens freiVERS ist unser Wort zum Sonntag. Du hast auch einen freiVERS für uns? schreib@mosaikzeitschrift.at << mehr Prosa […]

freiTEXT | Enno Ahrens

Auf, auf . . . Bürgersteig verschlingende Bettelsuse; die Konsumgesellschaft breitet ihren Mantel aus. Ich – Bypassverschlingung – meine Schicksalshölzchen sind gefallen, Füßchen so spitz im Fundament; Flucht in die kühle Hintergasse. Wende mich um; das Gedärm trägt man schon ewig außen, ein Gewimmer über die Hochkultur nicht in der Galle, sondern am Revers, ein […]