klein und laut // 2017 Es wird gebrainstormt …

Es wird existenzialistisch bei uns im Pegasuszimmer, denn wir beschäftigen uns mit nichts Geringerem als der Frage:

 

“ Warum sind wir eigentlich hier?“

Heute sollen Ideen und Ziele, die in Zukunft gemeinsam verfolgt werden können gesammelt werden. Morgen wird dann an der konkreten Umsetzung gearbeitet.

 

Vielleicht brauchen wir die Vernetzung auch, um uns wieder auf unsere Ideale zurückbesinnen zu können“ (Christel, Außer.Dem)

 

Ideen // Ziele // Ansätze

  • Zeitschriften-Pool
  • Gemeinsame Lesungen, gemeinsame Zeitschriftenpräsentationen (vielleicht regelmäßig, unter einem Titel, in unterschiedlichen Städten, um mehr Öffentlichkeitsbewusstsein zu schaffen), ein „Fest der Zeitschriften“
  • gemeinsame Anthologie
  • sich unterstützen beim Vertrieb (und der Anzeigenakquise), bessere Präsenz im Buchhandel
  • gemeinsame Öffentlichkeit herstellen (unter anderem mit dem Ziel, dass Literaturzeitschriften wieder öfter rezensiert werden)
  • Netzwerk soll als solches auch präsent sein (Hinweisen auf Wettbewerbe und Einreichfristen der anderen Zeitschriften)
  • Workshops zum Vermitteln von Wissen (drucktechnisches, finanzielles, … )
  • zentraler Onlineshop, gemeinsamer Vertrieb in Kombination mit Verzeichnis der Autoren (vereinfacht das Finden von Texten auch für den interessierten Leser)
  • gemeinsamer Veranstaltungskalender
  • ein Name / eine Marke für alles!
  • gemeinsamer Stand auf der Buchmesse (generell vielleicht durch Vernetzung eine breitere Präsenz ermöglichen, auch an Orten wo man „alleine vielleicht nicht hinkommt“)
  • das Zurückbesinnen auf die eigentlichen Ideale

 

Was soll eigentlich das genaue Ziel der Vernetzung sein?

Es kann ja nicht nur um den erhöhten Zeitschriftenverkauf oder um mehr Geld gehen? (da sind wir uns einig!)

  • Statement!
  • Wissenstransfer → regelmäßige Treffen
  • internes Feedback
  • besserer Support für Autoren
  • zeitschrifteninterner Motivationsschub, sich wieder über die eigenen Fähigkeiten und Möglichkeiten bewusst werden
  • das optimalere Ausnutzen der individuellen Fähigkeiten
  • besserer Überblick über die Szene
  • Jeder kann, keiner muss!

 

Wo viel Tatendrang und Motivation ist, da sind wir aber auch so frei, unseren eigenen Ideen kritisch zu begegnen…

  • Aufwand Datenbank? Sinn Datenbank? Spielt das nicht dem klassischen Literaturbetrieb zu viel in die Hände?
  • Will man wirklich als eine gemeinsame Marke wahrgenommen werden? Wie schafft man das, ohne irgendwie elitär zu werden?
  • Wäre der Sinn von Vernetzung nicht eigentlich, dass man dadurch weniger Arbeit hat und etwas neues, das mehr Spaß macht? Hier wird von vielen großen Ideen und Zielen gesprochen, aber ist der dadurch entstehende Arbeitsaufwand für das Individuum und die einzelne Zeitschrift überhaupt noch zielführend und bewältigbar? Was ist da realistisch? Im nächsten Jahr oder längerfristig?

 

…. mehr davon in Kürze.

 

Lisa-Viktoria Niederberger

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